Autor: Reto Schorno

  • Winterspiele 2038 – eine einmalige Chance nutzen!

    Winterspiele 2038 – eine einmalige Chance nutzen!

    eue Rahmenbedingung vom IOC bieten der Schweiz die Chance, erstmals seit 1948 olympische Spiele durchzuführen, national getragen und regional durchgeführt. Nach einer Machbarkeitsstudie und Umfrage 2023 mit einer Zustimmung von 67% bei der Bevölkerung nahm die Kandidatur Fahrt auf. Kantone und der Bundesrat unterstützen die Kandidatur.

    Durch die dezentrale Austragung der verschiedenen Sportarten werden an folgenden Orten   mehrheitlich bereits vorhandene Infrastrukturen genutzt:

    • Genf: Curling, Eisschnelllauf
    • Lausanne: Eiskunstlauf, Short Track
    • Crans-Montana: Ski Alpin
    • Engelberg: Skispringen (die kleine Schanze fehlt…), Langlauf, Nordische Kombination
    • Zürich, Zug, Lugano: Eishockey
    • Lenzerheide: Biathlon
    • St. Moritz Silvaplana: Ski Freestyle, Snowboard
    • St. Moritz Celerina: Bob, Rodeln, Skeleton

    Die Wettkämpfe der Paralympischen Spiele sind in Genf, Lausanne, St. Moritz und auf der Lenzerheide vorgesehen.  In Luzern ist das olympische Dorf der Zentralschweiz geplant mit einem zu dieser Zeit ausreichenden Übernachtungsangebot und attraktiven Orten für die Siegerehrungen. Insgesamt rechnet man schweizweit mit einem Soll von 24’500 Zimmern.

    Das Gesamtbudget beträgt 2,2 Milliarden Franken, 82% von privaten finanziert, 18% von der öffentlichen Hand. Es gibt keine Defizitgarantie des Staates.  Die Wertschöpfung ist im Rahmen von 2,75 – 3,68 Milliarden Franken.  Man rechnet mit gegen 25’000 Vollzeitstellen.

    In den Kantonen der Austragungsorten stehen noch Volksabstimmungen bevor. Das Parlament entscheidet am 18. Dezember 2026. Hoffen wir, dass die Schweiz die einmalige Chance nutzen kann und fristgerecht im Kalenderjahr 2027 die Kandidatur dem IOC einreichen kann.

    * Anmerkung von Laurent:

    Ruth Wipfli Steinegger gilt als eine der prägenden Macherinnen im Schweizer Sport. Mit strategischem Weitblick, internationaler Vernetzung und langjährigem Führungsengagement nimmt sie zentrale Funktionen bei Swiss Tennis, Swiss Olympic und auf internationaler Ebene wahr. Als Vizepräsidentin und Vorstandsmitglied wichtiger Sportorganisationen treibt sie Reformen konsequent voran und übernimmt Verantwortung in entscheidenden Phasen.

    Besonders ihre entscheidende Rolle als Co-Präsidentin des Vereins „Olympische und Paralympische Winterspiele 2038“ bei der möglichen Olympia‑Kandidatur der Schweiz 2038 unterstreicht ihren Gestaltungswillen, ihre Durchsetzungskraft und ihr nachhaltiges Engagement für den Schweizer Sport.

    Urs Grüter

  • Distriktversammlung vom Panathlon Schweiz in Luzern

    Distriktversammlung vom Panathlon Schweiz in Luzern

    Distriktversammlung - Löwendenkmal

    Bereits am Vortag traf sich der Vorstand vom Distrikt zu einer Sitzung. Am Abend nahm unser Vorstand vom Panathlon-Club Luzern mit den Anwesenden vom Distrikt an einer Stadtführung mit Häppchen-Unterbrechungen teil. Zum Abschluss des Abends stärkten sich die Teilnehmenden im Restaurant Bierliebe & Friends am Rathausquai bei regem Austausch mit sättigenden Burger und Bier.

    Am Samstag trafen sich VertreterInnen aus 22 Panathlon-Clubs im Hotel Continental Park zur Distriktversammlung. Als besonderer Gast war Pierre Zappelli, 2016 – 2024 Präsident vom Panathlon International, mit seinem sanftmütigen Hund anwesend.  Nach dem von der Stadt Luzern offerierten Kaffee- und Gipfeli-Empfang richteten der Stadtpräsident von Luzern Beat Züsli und unsere Vereinspräsidentin Yolanda Ammann die Grussworte an die Anwesenden.

    Im Anschluss daran gaben Reto Schorno, Andreas Grüter und Peter Regli in einem spannenden Referat einen Einblick in die Organisationen und deren Herausforderungen der „Big Four“, sowie der Swiss Challenge Golf Sempachersee und der ParAthletics Nottwil.

    Den geschäftlichen Teil der Distriktversammlung leitete Peter Wüthrich in gekonnter „wü-schen“ Manier. Im Vergleich zu einigen früheren Jahre verlief die Versammlung ruhig und konstruktiv in kameradschaftlicher Atmosphäre und mit respektvoller Kommunikation. Nähere inhaltliche Informationen zu den Traktanden der Distriktversammlung folgen im Protokoll.

    Zum Abschluss der Tagung traf man sich zum Mittagessen im Restaurant Bellini Locanda Ticinese vom Hotel Continental Park.  

    Wir danken Peter Regli für die örtliche Organisation der Distriktversammlung. Luzern konnte den Gästen einen herzlichen und sonnigen Empfang bieten.

    Urs Grüter

  • Remo Meyer – ein Leben im Fussball

    Remo Meyer – ein Leben im Fussball

    Am 16. April 2026 referierte Remo Meyer vor 30 Panathletinnen und Panathleten im Clubhaus des Seeclub Luzern über seine Arbeit und Visionen als Sportchef der FC Luzern.

    Als inspirierendes Vorbild für seine Tätigkeit beim FC Luzern sieht Remo Meyer Athletic Bilbao aus Spaniens Primera Division. Ein Verein, der seit seiner Gründung 1928 nie aus der obersten Liga abgestiegen ist, 8x spanischer Meister wurde und 24x den Pokal gewann, der nur Spieler aufnimmt, die in einer baskischen Provinz geboren wurden oder in einer baskischen Fussball Akademie ausgebildet wurden. Atheltic Bilbao ist stark verwurzelt in der Region und die Spieler, „los leones“ genannt, zeigen eine grosse Loyalität zum Verein.

    Identität, Authentizität, Mut und Resilienz sind Werte, die Remo Meyer vorlebt und von seinen „Löwen“ und dem FCL Staff auch erwartet.  Die Förderung junger Spieler aus der Region ist ihm wichtig, ein Abwerben von Nachwuchsspielern aus der übrigen Schweiz kommt für ihn nicht in Frage. Die starke Verwurzelung des Vereins in der Region gibt Kraft und Motivation.

    Als Sportchef ist Remo Meyer einerseits primär gemeinsam mit dem Trainer für die Kaderplanung und die erste Mannschaft zuständig, anderseits setzt er sich auch stark mit den Nachwuchsteams ab U17 Jahren auseinander.

    Remo Meyer zeigt auch nach 9 Jahren als Sportchef beim FCL eine grosse Motivation, weitere Ziele mit dem Verein und den Spielern zu erreichen, einen SM-Titel, Förderung junger Spieler zu Nationalspielern, …  Einen Vereinswechsel als Sportchef sieht er höchstens einmal ins Ausland.

    Aktuell beschäftigten Remo Meyer und der Verein die Wahl eines neuen Trainers.  Die Zusammenarbeit mit Mario Frick war und ist vorbildlich. Für Remo Meyer ist der Trainer die wichtigste Person eines Vereins, permanent konfrontiert mit grossen Herausforderungen.

    Am Panathlonmeeting liess sich Remo Meyer betreffend Trainerwahl verständlicherweise nicht in die Karten blicken und Ratschläge aus unserem Fachkreis musste er auch nicht aufnehmen…

    Wir wünschen Remo Meyer weiterhin viel Ausdauer, Freude und Erfolg bei seiner vielseitigen Tätigkeit in seinem Lieblingsverein FC Luzern.
    Urs Grüter

  • Heinz Frei – „brennen, ohne auszubrennen“

    Heinz Frei – „brennen, ohne auszubrennen“

    Bis zu seinem 20. Lebensjahr war Heinz Frei mit grosser Begeisterung vielseitig sportlich unterwegs, sei es im Turnverein Oberpipp, in der Leichtathletik, auf seinen hölzernen Langlaufskis oder per Fahrrad über Schweizer Pässe, gesund und fit. Beruflich machte er eine Ausbildung als Vermessungszeichner.

    Bei der Vorbereitung auf eine Berglauf-Stafette verunfallte Heinz Frei 1978 schwer und musste ins Paraplagikerzentrum Basel transferiert werden.  Mit 20 Jahren musste er diesen gravierenden Schicksalsschlag überwinden und in ein neues Leben starten. Er war gezwungen, mit einer gänzlich neuen Situation umzugehen, Herausforderungen anzunehmen und realistische Ziele zu setzen. Stark geholfen haben dabei die Familie, sein breites kameradschaftliches Umfeld, Guido Zäch und die eigene Resilienz.

    Nach der mehrmonatigen Rehabilitation konnte Heinz Frei mit einem 50% Pensum weiterhin beim bisherigen Arbeitgeber arbeiten. Das Bedürfnis nach sportlichen Aktivitäten in der Freizeit war aber auch nach dem Unfall ungebrochen und für sein Selbstwertgefühl wichtig.

    Das Rad als Schuhersatz – ein wiedergefundener Garant für Lebensqualität:

    Bewegung, Lebensfreude, Selbständigkeit und eine sportliche Herausforderung fand Heinz Frei im Rollstuhlsport. Dabei führten die Wege in die Innerschweiz zur Wiege des Schweizer Rollstuhlsports, zum Rollstuhlclub Kriens (gegründet 1966). Mit Unterstützung von Peter Gilomen baute er einen ersten Rennrollstuhl mit kleinen Vorderrädern. Eine häufig gefahrene Teststrecke führte damals am Seehotel Sternen vorbei auf die Horwer Halbinsel.  1984 fuhr Heinz Frei mit seiner Rollstuhl-Eigenmarke in Zürich mit einer Zeit von 2 h und 13 min erstmals einen Marathon schneller als die besten Läufer. Im gleichen Jahr qualifizierte sich Heinz Frei zudem erstmals für die Paralympischen Spiele.

    43 Jahre lang betrieb Heinz Frei auf immer weiter entwickelten Rollstühlen Spitzensport auf höchstem Niveau. Seine sportlichen Leistungen sind einzigartig:

    • 14x Weltmeister im Rennrollstuhl und Handbike
    • 10x Schweizer Para-Sportler des Jahres
    • 15x Paralympische Goldmedaille
    • 112x Sieger eines Marathons weltweit

    Mit starkem Lebenswillen, Selbstwertgefühl und Freude an der Bewegung meisterte Heinz Frei viele grosse Herausforderungen in seinem Leben. Er ist ein Vorbild für alle.

    Urs Grüter

  • Neue Präsidentin

    Neue Präsidentin

    Anlässlich der 50. Generalversammlung wurde die Luzernerin Yolanda Ammann als Nachfolgerin von Heinz Schaller mit Applaus als Präsidentin des Panathlon Clubs Luzern gewählt. Laurent Prince (Obernau) wird die nächsten zwei Jahre als Programmchef für ein spannendes Clubprogramm mit monatlichen Referaten verantwortlich zeigen. Somit sind die Grundlagen ideal, dass sich der Sportförder-Club auch in den nächsten Jahren im Innerschweizer Sport aktiv engagieren kann.

  • Prix Chapeau 2025

    Prix Chapeau 2025

    Der Panathlon- Club Luzern vergibt seit 2003 den Prix Chapeau. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich im Sport durch aussergewöhnliche Leistungen, durch die Bewältigung einer besonderen Herausforderung oder durch Ausdauer und Beharrlichkeit aus. Sursee hat die Auswahlkommission vor allem dank seinem Nachwuchsförderungskonzept überzeugt. Die stärksten Teams spielen in der NLB (Frauen) und 2. Liga, die zwei vollamtlichen Trainer engagieren sich aber im Nachwuchs und arbeiten da täglich mit den Mädchen und Knaben auf dem Eis. So haben einige national bekannte Spieler wie beispielsweise Dario Rohrbach (SCL Tigers), Simon Müller (Davos) oder Evan Frauchiger (EVZ) in Sursee die Eishockey-Grundschule durchlaufen.

    Laudator Peter Regli benannte anlässlich der Preisverleihung im Hotel Schweizerhof in Luzern weitere Plus-Punkte wie überzeugende, vernetzte, sportliche Konzepte, eine klare sportliche Vision und Strategie 2030, übergreifende Förderungsideen für Knaben und Mädchen ab 4 Jahren, innovative Finanzierungsideen oder das internationale Turnier um den «Lehner Cup». Zudem existiert ein Troubleshooter-Team, beispielsweise bei Problemen im Verein, bei Ethik – oder Suchtproblemen. Bereits vor drei Jahren hat die IG Sport Luzern den EHC Sursee mit dem Präventionspreis für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.

    Grosse Freude bei den Surseer Eishockeyanern bei der Bekanntgabe. EHC-Präsident Thomas Nietlispach und Nachwuchschef Philipp Wyss nahmen zusammen mit einer Delegation den Preis-Check entgegen. Panathlon-Präsident Heinz Schaller (Sursee) freute sich: «Ein würdiger Preisträger! Die Surseer haben sich gegen zahlreiche andere Kandidaten durchgesetzt.» Präsident Nietlispach bedankte sich für die Auszeichnung und den Geldbetrag: «Dies Auszeichnung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bestärkt uns in der Förderung des Nachwuchses.»

    Hansjörg Wyss

Um diese Website optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite weiterlesen, erklären Sie sich mit den Cookies einverstanden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Datenschutz.