
Anlässlich des Meetings vom Donnerstag, 7. Mai 2026 informierte Ruth Wipfli Steinegger über die Kandidatur der Schweiz für Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038. Das Internationale Olympische Komitee privilegiert exklusiv die Kandidatur der Schweiz. Es gilt aber noch in diesem Kalenderjahr diverse Hürden zu meistern.
eue Rahmenbedingung vom IOC bieten der Schweiz die Chance, erstmals seit 1948 olympische Spiele durchzuführen, national getragen und regional durchgeführt. Nach einer Machbarkeitsstudie und Umfrage 2023 mit einer Zustimmung von 67% bei der Bevölkerung nahm die Kandidatur Fahrt auf. Kantone und der Bundesrat unterstützen die Kandidatur.
Durch die dezentrale Austragung der verschiedenen Sportarten werden an folgenden Orten mehrheitlich bereits vorhandene Infrastrukturen genutzt:
- Genf: Curling, Eisschnelllauf
- Lausanne: Eiskunstlauf, Short Track
- Crans-Montana: Ski Alpin
- Engelberg: Skispringen (die kleine Schanze fehlt…), Langlauf, Nordische Kombination
- Zürich, Zug, Lugano: Eishockey
- Lenzerheide: Biathlon
- St. Moritz Silvaplana: Ski Freestyle, Snowboard
- St. Moritz Celerina: Bob, Rodeln, Skeleton
Die Wettkämpfe der Paralympischen Spiele sind in Genf, Lausanne, St. Moritz und auf der Lenzerheide vorgesehen. In Luzern ist das olympische Dorf der Zentralschweiz geplant mit einem zu dieser Zeit ausreichenden Übernachtungsangebot und attraktiven Orten für die Siegerehrungen. Insgesamt rechnet man schweizweit mit einem Soll von 24’500 Zimmern.
Das Gesamtbudget beträgt 2,2 Milliarden Franken, 82% von privaten finanziert, 18% von der öffentlichen Hand. Es gibt keine Defizitgarantie des Staates. Die Wertschöpfung ist im Rahmen von 2,75 – 3,68 Milliarden Franken. Man rechnet mit gegen 25’000 Vollzeitstellen.
In den Kantonen der Austragungsorten stehen noch Volksabstimmungen bevor. Das Parlament entscheidet am 18. Dezember 2026. Hoffen wir, dass die Schweiz die einmalige Chance nutzen kann und fristgerecht im Kalenderjahr 2027 die Kandidatur dem IOC einreichen kann.
* Anmerkung von Laurent:
Ruth Wipfli Steinegger gilt als eine der prägenden Macherinnen im Schweizer Sport. Mit strategischem Weitblick, internationaler Vernetzung und langjährigem Führungsengagement nimmt sie zentrale Funktionen bei Swiss Tennis, Swiss Olympic und auf internationaler Ebene wahr. Als Vizepräsidentin und Vorstandsmitglied wichtiger Sportorganisationen treibt sie Reformen konsequent voran und übernimmt Verantwortung in entscheidenden Phasen.
Besonders ihre entscheidende Rolle als Co-Präsidentin des Vereins „Olympische und Paralympische Winterspiele 2038“ bei der möglichen Olympia‑Kandidatur der Schweiz 2038 unterstreicht ihren Gestaltungswillen, ihre Durchsetzungskraft und ihr nachhaltiges Engagement für den Schweizer Sport.
Urs Grüter


















































